Energieverschwendung: dieses Geld hätten deutsche Haushalte seit Jahresbeginn sparen können!

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Info

Beim Thema Energiesparen denken viele zunächst daran, das Licht auszuschalten und die Heizung herunter zu drehen. Selbstkontrolle hat sicherlich auch zukünftig einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch, ein anderes Einsparpotential wird allerdings gerne vergessen: Die Investition in effiziente Geräten, sparsamere Maschinen und bessere Bausubstanz. Teure Neuanschaffungen werden als energiesparend aber finanziell nicht lohnenswert abgetan. Das Fraunhofer Institut für System und Innovationsforschung (ISI) kann jedoch nachweisen, dass dieses Vorurteil nicht angemessen ist.

Das Fraunhofer ISI hat untersucht wie viel Energie und Geld gespart werden könnte, hätten wir bereits 2010 begonnen konsequenter Energie zu sparen und sinnvoll in neue Geräte zu investieren.

Umgerechnet wären unsere Energiekosten pro Kopf um 203 € pro Jahr niedriger! Für ganz Deutschland entspricht das knapp 17 Milliarden € pro Jahr, die gespart werden könnten. Die zusätzlichen Kosten für Neuanschaffungen wurden dabei bereits berücksichtigt. Die EnergyWatch dokumentiert laufend den aktuellen Stand dieser Verschwendung.

Natürlich ist das nichts, was man von heute auf morgen einfach umstellen könnte oder sollte. Allerdings sollte man in sinnvollem Maße die Nachhaltigkeit seines Lebensumfeldes bewerten und bei Gelegenheit Modernisierungen vornehmen. Grundsätzlich sollte sich jede Neuanschaffung an aktuellen Effizienzstandards messen lassen. Bei Modernisierungen im Gebäudebereich leistet zudem häufig der Staat finanzielle Hilfe. Gerade im Gebäudebereich besteht hinsichtlich heutiger technischer Möglichkeiten enormes Einsparpotential.

Und weiterhin gilt: Energiesparen fängt beim Einzelnen an. Eine sparsame Lebensweise spart Energie und Geld gleichermaßen.

Erfahre, wie du Energie sparen kannst

 

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Sparen

Energiesparen ist modern, schont die Umwelt und deinen Geldbeutel. Im Schnitt können in deutschen Haushälten jährlich etwa 200 € pro Kopf an Energiekosten gespart werden. Es gibt also genug gute Gründe um Energie zu sparen, doch was kannst du konkret tun?

Für den Anfang: Überleg doch mal ob dir nicht selbst Situationen einfallen, in denen du vielleicht aus Unachtsamkeit oder Bequemlichkeit Energie verschwendest. Lässt du beim Verlassen des Raumes das Licht an? Sitzt du bei aufgedrehter Heizung im T-Shirt im Wohnzimmer? Lässt du beim Zähneputzen das Wasser laufen? Kochst du ohne Topfdeckel? Falls du eine oder mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantwortest, hast du schon eine ganz einfache Möglichkeit zum Sparen gefunden: Ändere deine Gewohnheiten und mach einen Unterschied!

Natürlich ist es gut möglich, dass dir das alles schon lange bekannt war, immerhin bist du ja nicht rein zufällig auf diese Internetseite gestoßen. Aber weißt du, wie viel Grad es in deinem Kühlschrank hat? Und wie viel Grad sollte es eigentlich haben? Und wie viel Energie spart ein Grad weniger? Sollte der Kühlschrank sehr voll oder eher leer sein um effektiv zu laufen? Wie ist es mit der Kühltruhe? Falls du diese Fragen alle beantworten könntest, brauchst du wahrscheinlich auch keine weiteren Tipps. Anderenfalls findest du hier zukünftig Antworten auf diese und weitere Fragen. Den Start machen unsere…

Top 10 Energiespartipps

1. Zimmertemperatur senken

Sitzt du im Winter im T-Shirt in deiner Wohnung? Dreh doch stattdessen die Heizung etwas runter und zieh dir einen Pulli an. Jedes Grad weniger spart über 6% Energie.

2. Das Auto stehenlassen

Jeder Autobesitzer weiß wie teuer das Nachtanken ist. Die Anzahl an Tankfüllungen kann man ganz leicht reduzieren, indem man öfter mal Bus und Bahn benutzt. Besonders innerhalb der Stadt kannst du auch gut aufs Fahrrad umsteigen, so tust du sogar noch etwas für deine Fitness.

3. Kühlschranktemperatur senken

Wie beim ersten Tipp bringt jedes Grad in etwa 6% Ersparnis. Natürlich sollen deine Lebensmittel nicht schlecht werden, aber viele Kühlschränke sind zu kalt eingestellt. Die ideale Temperatur im obersten Fach beträgt 6-8°C und wird oft schon auf der niedrigsten oder zweitniedrigsten Kühlstufe erreicht.

4. Stand-By und Schein-Aus

Elektrogeräte im Stand-By-Modus verbrauchen weiterhin Strom, das ist klar. Aber Viele Geräte verbrauchen sogar dann noch Strom, wenn du sie richtig ausschaltest. Das Problem ist so gravierend, dass der Stromverbrauch neuer Geräte inzwischen EU-weit gesetzlich geregelt wird. Für deine Haushalt ist die Nutzung von Steckerleisten eine sinnvolle Idee: Wenn du dort den Strom abstellst, wird auch nichts mehr verbraucht.

5. Kochen

Der Elektroherd ist ein wahrer Großverbraucher, und zwar unabhängig davon ob du eine altmodische Herdplatte, ein Ceranfeld oder eine Induktionsplatte benutzt. Eine einzelne Kochplatte verbraucht leicht über 1.5 kW, ein moderner LED-Fernseher mit einer 100 cm Bildschirmdiagonale hingegen nur 0.1 KW. Wenn du auf angemessene Größenverhältnisse achtest, kochst du auch sparsam, d.h. der Kochtopf sollte nicht zu groß für den Inhalt sein und die Herdplatte nicht zu groß für den Kochtopf. Wenn du den Topfdeckel draufsetzt, musst du die Platte so gut wie gar nicht weiter heizen.

6. LED-Leuchtmittel

Besitzt du noch alte Glühbirnen? Dann weißt du ja, dass sie tierisch heiß werden wenn du sie benutzt. Tatsächlich wird der größte Teil des Stromes in Wärmeenergie umgesetzt. Um bis zu 80% effizienter sind LED-Leuchten. Du hast Vorbehalte? LED-Lampen sind teuer, nicht leuchtstark und strahlen in unangenehmen Farben? Das war einmal, LED-Leuchten werden immer besser und billiger. Frag also das nächste Mal wenn wieder eine Birne durchbrennt im Fachgeschäft ob sie dir eine LED-Lampe empfehlen können.

7. Einkaufstüten mitnehmen

Bestimmt hast du dich an der Supermarktkasse auch schon geärgert, wenn du neue Tüten kaufen musst, obwohl zu Hause noch unzählige Beutel herumliegen. Du sparst damit zwar nur ein paar Cent, aber dafür ist es besonders leicht diesen Tipp in die Tat um zu setzen.

8. Duschen

Duschen statt Baden spart Wasser – stimmt das wirklich? Nicht zwangsläufig, aber wenn du nicht sehr lange duschst (d.h. mehr als 10 Minuten) schon. Schnell unter die Dusche hüpfen spart also wirklichWasser. Das machst du eh schon, weil du morgens keine Zeit für ein Bad hast? Du kannst nochmal mehr als 50% an Wasser sparen, wenn du einen Sparduschkopf verwendest.

9. Spülen

Bei größeren Mengen  schmutzigen Geschirrs, steck den Stöpsel in den Abfluss. Du sparst damit nicht nur Wasser, sondern auch Strom, weil dein Durchlauferhitzer weniger arbeiten muss. Noch weniger verbrauchst du, wenn du eine Spülmaschine benutzt. Endlich mal ein Tipp, bei dem es bequemer ist Energie zu sparen als zu verschwenden!

10. Leitungswasser trinken

Klingt vielleicht ein bisschen spartanisch, ist aber ein echt guter Tipp. Natürlich sollst du nicht auf Limo, Saft oder Bier verzichten. Es ist aber kein Problem, Mineralwasser durch Leitungswasser zu ersetzen. Geschmacklich macht es wenig Unterschied, preislich aber schon. Wieso das Energie spart? Weil es den Transport der Mineralwasserflaschen vermeidet und weniger Flaschen produziert werden müssen. Nebenbei sparst du selbst Energie, weil du keine Mineralwasserkästen mehr schleppen musst.

Hier findest du ein paar nützliche Links

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Links

http://www.umweltbundesamt.de

http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen

Der erste Link führt dich auf die Seite des Umweltbundesamtes wo du Wissenswertes zu vielen umweltrelevanten Themen findest. Dem Thema Energiesparen ist ein sehr umfangreicher Abschnitt gewidmet, der eine große Anzahl an Energiespartipps enthält. Der untere Link führt dich direkt dorthin.

 

http://www.stromverbrauchinfo.de/

Hier findest du viele Spartipps, einen Stromkostenrechner und Vergleiche verschiedener Elektrogeräte.

 

http://www.test.de/Serie-Energie-sparen-Teil-1-Haushalt-Die-besten-Tipps-1705243-0/

Die Stiftung Warentest hat eine zehnteilige Serie zum Thema Energiesparen veröffentlicht. Der Link führt dich zum ersten Teil, von dort aus kannst du auf alle weiteren Teile zugreifen.

 

http://www.energiesparentipps.de

Auch hier findest du Energiespartipps sowie Kostenrechner für Strom und Gas.

 

http://www.gruenerstromlabel.de/

Neben der Menge an benötigter Energie spielt auch die Art und Weise der Energieerzeugung eine wichtige Rolle. Das „Grüner Strom-Label“ zeichnet nachhaltige und umweltgerechte Energieerzeuger aus. Folge dem Link für mehr Informationen.

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Daten

Der Energy-Watch liegen Daten zugrunde, die das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI im Rahmen der Studie „Policy Report: Contribution of Energy Efficiency Measures to Climate Protection within the European Union until 2050“ für das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) ermittelt hat.

Das Einsparpotential der deutschen Haushalte errechnet sich aus Modellrechnungen als Differenz zwischen dem prognostizierten Energieverbrauch der deutschen Haushalte und ihrem theoretischen Energiebedarf unter Berücksichtigung aller heute bekannten technischen Optimierungen. Bei den Modellrechnungen handelt es sich um „technologie-spezifische Bottom-up-Simulationen“. Die Einsparpotentiale beschränken sich auf „realistische technische Potentiale“, die unter Berücksichtigung von Reinvestitionszyklen und Technologiediffusion sowie unter der Bedingung wirtschaftlicher Rentabilität oder „Nahezu-Rentabilität“ ermittelt wurden. Dabei umfassen die Energieeinsparpotentiale Konversionseffizienz sowie Effizienzsteigerungen bei den Verbrauchern.

Die Studie ermittelt das Einsparpotential in Megatonnen-Öläquivalenten (Mtoe). Diese werden zu durchschnittlichen Energiekosten der deutschen Haushalte in Euro umgerechnet. Als Umrechnungsfaktor dient dabei der Quotient aus den Energiekosten aller privaten Haushalte (in Mio. Euro) in Deutschland und deren Endenergieverbrauch. Hierzu werden die offiziellen Statistiken des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) herangezogen. Der letzte aktuelle Wert ergibt sich für 2011 aus Energiekosten ohne Kraftstoffe von 63.772 Mio. Euro und einem Endenergieverbrauch von 2.194,1 PJ (enthält Raumwärme, Warmwasser, sonstige Prozesswärme, Klimakälte, sonstige Prozesskälte (Strom), mechanische Energie, Informations- und Kommunikationstechnologie (Strom) und Beleuchtung (Strom)).

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Impressum

Die Initiatoren e.V.
c/o Philipp Huy
Poschinger Straße 25
12157 Berlin

Kontakt

E-Mail: info@dieinitiatoren.org

Inhaltlich verantwortlich

Philipp Huy, Andreas Meyer, Maximilian Igl, Cornelius Thaiss, Sebastian Troitzsch

Layout & Realisierung

Cornelius Thaiss (www.coinlex.com)

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